Dienstag, 3. Januar 2012

22. Dezember

Mozart KV 595 Konzert für Klavier: Satz 1 Allegro

Odyssee 22, 186 - 218


Die Bässe grummeln, langes Streichervorspiel ...
Klavier solo ...
Wie die Unsterblichen Amadé süßen Gesang für Oper, Orgel, Chor, Konzert und Kammermusik verliehen, so gaben
sie den Menschen höchstes Preisen für Penelope, die ihrem Jugendgemahl ewige Treue hielt. 

Mozarts Klavierkonzert - er spielt es selbst bei seinem letzten Konzertauftritt am 5. März 1791 - ist der Gipfelpunkt einer unglaublichen Meisterschaft und Ausdruckskraft. Unangestrengte, mild glänzende Schönheit über allem, manch ein Zuhörer vermeint leichte Schleier von resignativer Melancholie herauszuhören, andere sehen allenthalben Optimismus und Hoffnung, erinnern daran, dass er nur wenige Tage später Komm lieber Mai, und mache die Bäume wieder grün komponierte (3. Satz Klavierkonzert Thema).


Alfred Brendel, kongenialer Interpret seiner Musik: "Die Vollkommenheit dieser Ordnung, die Sicherheit dieses Formensinns ist fast außermenschlich. Laßt uns daher das Menschliche dieser Musik nie ganz aus dem Auge verlieren... Die Unantastbarkeit von Mozarts Form sei stets aufgewogen durch die einzigartige Tastbarkeit seines Klanges, das Wunder seiner Klangmischungen, die Bestimmtheit seiner Energie, den lebendigen Atem, das Herzklopfen, die unsentimentale Wärme seines Gefühls."  



Odysses, ebenfalls beim Erledigen letzter Dinge in der Heimat, macht sich auf, seinen Vater Laertes zu begrüßen.

Ob dieser ihn nach so langer Zeit der Abwesenheit noch  kennt?

KV 595 Satz 1















Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen