Dienstag, 3. Januar 2012

1. August

Mozart KV 425 Sinfonie Nr. 36 C-Dur "Linzer"

Odyssee 14, 502 bis Ende

Odysseus noch immer bei Eumaios.
Der Alte (Odysseus) wäre gern so stark wie damals, dann gäbe ein Hirt ihm ein Zudeck, die aber verachten ihn mit seinen Lumpen. Der Hirte bietet für die Nacht seinen Mantel an, bereitet ein Nachtlager am Feuer und deckt den Alten mit seinem Mantel zu. Der Hirte selber schläft unter überhängenden Felsen, nahe bei seinen Schafen.

Wie Odysseus kommt Mozart 1783 zurück in seine Heimatstadt, wo er länger verweilt und dem Vater Constanze vorstellt. Auf der Rückreise nach Wien, veranstaltet er im Oktober 1783 in Linz eine Akademie. Zu diesem Anlass

komponiert Amadé in nur vier Tagen seine "Linzer Sinfonie". Allgegenwärtig ist der Einfluss Joseph Haydns. Seinem Vorbild folgend verwendet Mozart hier erstmals die langsame Einleitung, deren vollstimmige Fanfare ihr festliches Pathos und Gewicht verleiht. Den zweiten Satz gestaltet er ungewöhnlich dramatisch, was aus der Besetzung mit Trompeten und Pauken sowie aus dem geheimnisvoll aufsteigenden Bassmotiv und den Akzenten der Bläser resultiert. Im prächtigen Menuett samt dem Trio folgt er der dreiteiligen Form; reizvoll ist der Dialog zwischen Oboe und Fagott im ländlerartigen Trio. Dem Finale gibt Mozart munteren Schwung, was über die strenge formale Durcharbeitung als Sonatensatz hinwegtäuscht.



Kleiber-Gedenkkonzert   -->
















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