Dienstag, 3. Januar 2012

28. Januar

Mozart KV 45 Sinfonie Nr. 7 D-Dur

Odyssee 3, 135 - 164

Menelaos und Agamemnon, so erzählt Nestor in Pylos weiter, hätten sich entzweit. Menalaos forderte die Griechen auf, über das Meer nach Hause zu schiffen. Agamemnon wollte noch bleiben und Hekatomben opfern. Im Heer brach ein wilder Streit los und am nächsten Morgen stach ein Teil in See, die andere Hälfte blieb mit Agamemnon. 
In Tenedos opferten die, die sofort los gesegelt waren, neuer Streit brach aus. Odysseus wollte es mit Agamemnon nicht verderben und segelte zurück, er Nestor, sei weitergefahren. Telemach lauscht aufmerksam.


Ob einer der Griechen auch solche Furcht vor Trompeten hatte?

Im Januar 1768 in Wien komponiert Amadé die viersätzige Sinfonie KV 45. Sie ist erstmalig mit Pauken und Trompeten besetzt, er hat seine Angst  überwunden:
"Fast bis in sein 10tes Jahr hatte er eine unbezwingliche Furcht vor der Trompete, wie man ihm eine Trompete nur vorhielt, war es eben so viel, als wenn man ihm eine geladene Pistolle aufs Herz setzte, Papa wollte ihm diese kindische Furcht benehmen, und befahl mir einmal trotz seines Weigerns ihm entgegen zu blasen, aber mein Gott! hätte ich mich nicht dazu verleiten lassen, Wolfgangerl hörte kaum den schmetternden Ton, ward er bleich und begann zur Erde zu sinken" schreibt Hoftrompeter Johann Andreas Schachtner in einem Brief.
Der schönen Musik (mit Ausnahme des Menuetts) sind wir schon begegnet in der Opernsinfonie am Anfang von La finta semplice KV 51 (siehe 21. Januar); Mozart hat sie dafür überarbeitet.

KV 45















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