Dienstag, 3. Januar 2012

30. Januar

Mozart KV 43 Sinfonie Nr. 6 F-Dur 

Odyssee 3, 186 - 224

Nestor erzählt seinem Gast Telemach, was er sonst noch in Erfahrung gebracht hat:
Die Myrmidonen und Philoktetes sind angekommen, Idomeneus ist in Kreta gelandet, der Meuchelmörder Ägisthos ist bestraft und umgebracht worden. Diese Tat, wirft Telemach ein, wolle er sich zum Vorbild nehmen, um die Freier zu strafen.
Nestor spricht ihm Trost und Hoffnung zu, vielleicht erscheine Odysseus doch noch. Und: Nie sei jemand von Göttin Athene je so geliebt worden, wie Odysseus - und sollte das bei Telemach auch so sein, hätten die Freier keine Chance.

Wie der junge Telemach sich an Vorbildern orientiert, so auch Mozart, den die Göttin der Muse sicher über alles geliebt hat. Zu dieser Zeit ist es vor allem Johann Sebastian Bachs Sohn Johann Christian Bach, an dem er sich orientiert. 
Ende des Jahres 1767 erkrankt der kleine Amadé in Wien an den Blattern. Kurz davor schreibt das Genie seine erste viersätzige Sinfonie. Dem 2. Satz Andante sind wir schon einmal begegnet: es ist eine Orchesterfassung des Duetts Natus cadit, atque Deus aus dem im Frühjahr desselben Jahres entstandenen Apollo et Hyacinthus KV 38 (siehe 19. Januar). Im Finale unterstreicht Jagd-Motivik den pastoralen Charakter der Tonart F-Dur.




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