Dienstag, 3. Januar 2012

1. Februar

KV 66 Missa C-Dur (Dominicus-Messe)

Odyssee  3, 243 - 275

Telemach erkundigt sich in Pylos bei seinem Gastgeber Mentor nach Agamemnon und Menelaos.
Mentors Bericht:
Während die Griechen vor Troja gekämpft haben, umgarnte Ägisthos Agamemnons Frau Klytämnestra mit süßem Geschwätz. Zuerst hörte sie den Verführer mit Abscheu, sie wurde ja auch von einem Sänger behütet, den Agamemnon zu ihrem Schutz bestellt hatte. Ägisthos entführte den Wächter auf eine Insel und Klytämnestra in seinen Palst.




So schlimm geht es bei Mozarts in Salzburg nicht zu.
Ihr Hausherr und Familienfreund, Johann Lorenz Hagenauer, hat einen Sohn Cajetan, mit Klosternamen Dominicus, seit 1764 Novize,  später Pater im Benediktinerkloster St. Peter. Für  dessen Primiz im Oktober 1769 schreibt Amadé die Messe C-Dur, die deshalb Dominicus-Messe heißt. Mozart rechnet mit der großen Musikfreude Cajetans, Gloria und Credo legt er siebenteilig an.
Besonders eindrucksvoll sind im Gloria das "Qui tollis" (g-moll), der a-capella anhebende "Crucifixus"-Chor im Credo (c-moll) und die "Cum sancto spiritu"-Fuge im Gloria. Sogar Kadenzen hat der noch immer im Kindesalter stehende Komponist für die Solisten eingebaut.

KV 66: Gloria
KV 66: Credo














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