Dienstag, 3. Januar 2012

13. Mai

Mozart KV 315f (Anhang 56) Konzert für Klavier und Violine

Odyssee 10, 1 - 33

Odysseus erzählt am Hofe des Königs Alkinoos in Korfu weiter von den Geschehnissen auf seiner Irrfahrt.

Sie kamen dann zur Insel des Aiolus namens Aiolia.


Dieser hatte seine 6 Töchter mit seinen 6 Söhnen verheiratet. Einen Monat lang bewirtete er die Griechen und wollte alles wissen, was geschehen war. Zum Geleit gab er Odysseus in einem Schlauch aus dem Fell eines 9jährigen Stiers den Zug lautbrausender Winde mit; denn Aiolus war von Zeus als König der Winde eingesetzt.
Sie segelten mit günstigem Wind weiter und hatten die Leuchtfeuer Ithakas schon in Sicht, da überkam Odysseus - er stand 9 Tage und Nächte ununterbrochen am Ruder - der Schlaf.


Auch Mozart landet in einer neuen Welt.
Nachdem er Paris im September verlassen hat, rechnet man in Salzburg mit seinem Eintreffen zu Neujahr 1779. Die Aussicht auf diese Endstation lässt den Reisenden säumen. In Straßburg verweilt er auf Kredit und gegen den Willen des Vaters über drei Wochen, während deren er zweimal auftritt. So kategorisch ihm der Vater befiehlt, Mannheim auf dieser Reise auszulassen, so unbeirrt steuert der Sohn darauf los.
Der Vater tobt, der Sohn genießt in Mannheim die Herzlichkeit der Freunde.
Sein potentieller Auftraggeber Kurfürst Karl Theodor ist nach München umgezogen, wohin ihm das Orchester gefolgt ist. Intendant des Nationaltheaters und Ansprechpartner ist Freiherr von Dalberg, der das Theater des neuen bürgerlichen Deutschlands repräsentiert (vier Jahre später wird er Schillers »Räuber« uraufführen).
Das höfische Repräsentierschauspiel hat ausgedient, auf den Brettern, die die Welt bedeuten, verschafft sich neues bürgerliches Selbstbewußtsein mit deutschnationalen Tönen Gehör. Als moralische Anstalt hat das Theater den Menschen über seine geistige und gesellschaftliche Abhängigkeit aufzuklären, in ihm jene Sittlichkeit heranzubilden, die Freiheit nicht mehr als aristokratisches Privileg versteht, sondern als Voraussetzung für eigenverantwortliches, vernünftiges Handeln.


Zu den größten Verlusten der Kunst zählt, dass Amadé sein Klavierkonzert KV 315f vom November 1778 nicht vollendet hat.
Wilby oder Levin legten Ergänzungen des Fragments vor. Ein Wagnis ...

KV 315f











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