Dienstag, 3. Januar 2012

14. Februar

Mozart  KV 90 Kyrie d-moll

Odyssee 4,  169 - 188

Telemach in Sparta. Menelaos erzählt von seiner engen Freundschaft zu Odysseus und von dessen Leiden. Und alle müssen weinen.




Das Kyrie in d-Moll ist ein kontrapunktischer vierstimmiger a-cappella-Chorsatz, in dem Amadé verschiedene Soggetti durchimitiert. Er beginnt dabei erst kanonisch und geht dann zu freierer Polyphonie über. In Form und Textur steht das Stück in der Tradition der Vokalmusik des 16. Jahrhunderts, während es in der Harmonik den Konventionen des 18. Jahrhunderts entspricht.

KV 90

a cappella, 1) in der Ära ab dem späten 16. Jahrhundert Kompositionsweise für mehrstimmige kirchliche Vokalensembles mit fakultativer Instrumentalbegleitung 2) ab dem 19. Jahrhundert Chormusik ohne Instrumentalbegleitung

kanonisch, Lied mit zeitlich versetzten Stimmen

Kontrapunkt, die Kunst oder Technik, Gegenstimmen zu gegebenen Tonfolgen zu erfinden, die sowohl einen vertikal (harmonisch) sinnvollen Zusammenklang ergeben als auch eine horizontal-lineare (melodisch) sinnvolle Eigenständigkeit aufweisen.

Kopfmotiv, Thema in einer Fuge oder Motette.

Polyphonie, Mehrstimmigkeit

Soggetto (ital. Subjekt, Gegenstand), in der Musik eine charakteristische Tonfolge, die auftritt als Kopfmotiv in Chorälen; eine Art `Kleinstidee`, die im Verlaufe des Chorals eventuell wieder gebraucht wird.










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