Dienstag, 3. Januar 2012

16. Februar

Mozart  KV 97 (73m) Sinfonie D-Dur
              
Odyssee 4,  216 - 243

Telemach in Sparta.
Helena, die Frau von Menelaos, gibt, weil alle so traurig sind, in den Wein ihrer Gäste ein Wundermittel, das sie aus Ägypten mitgebracht hat: Damit vergisst man jeden Kummer. Dann erzählt sie von Odysseus' Heldentaten  im Trojanischen Krieg.



Wer Amadés Musik hört, bedarf Helenas Wundermittel nicht: die Musik Mozarts lässt uns allen Kummer vergessen.
Seine Sinfonie KV 97 enststeht 1770 in Rom (zusammen mit Sinfonie KV 95, deshalb heißen die Sinfonien "Zwillingssinfonien" - sie haben sogar dieselbe Tonart ...)
Ein exaltierter Kritiker nennt den ersten Satz "Essay von Orchestergeräuschen“ mit prunkvollem Charakter, dem 2. Satz spricht er attraktive Schein-Naivität zu, und im Satz 4 sieht er Geister am Werk:  „Gespenstisch ist die Vorwegnahme einer Passage im 1. Satz von Beethovens 7. Sinfonie, nicht nur des Themas wegen, sondern auch wegen seiner ebenfalls sofortigen Wiederholung in Moll. Beethoven kann dieses unveröffentlichte Werk nicht gekannt haben. Wir müssen also entweder an einen erstaunlichen Zufall glauben oder annehmen, dass sie beide von einem Werk eines uns unbekannten Dritten inspiriert wurden.“

KV 97. 1. Allegro
KV 97. 2. Andante
KV 97: 3. Menuetto
KV 97: 4. Presto













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