Dienstag, 3. Januar 2012

18. Februar

Mozart KV 108 (74d) Regina Coeli

Odyssee 4, 265 - 289

Telemach in Sparta.
Menelaos bestätigt die Erzählung Helenas, lobt den vortrefflichen Odysseus, solch einen Mann gebe es nicht noch einmal. Wie er auch jenen Akt mit dem hölzernen Ross gewagt und gewonnen habe. Irgendein Dämon, so weiter Menelaos, habe Helena dazu gebracht, drei Mal um das hölzerne hohle Ding herumzugehen und die Griechen bei ihrem Namen zu rufen. Um ein Haar hätten sie geantwortet, dem Antiklos habe Odysses mit Gewalt den Mund zuhalten müssen, bis Göttin Athene endlich Helena hinweggeführt habe.



Um eine andere Himmelsgöttin geht es in Mozarts KV 108.
Im Mai 1771 vertont Amadé die marianische Antiphon erstmals, drei Fassungen der Himmelkönigin insgesamt gibt es von ihm. Sie alle sind reich instrumentiert, dem höchsten Kirchenfest des Jahres, Ostern, angemessen. In Italien hat er den neapolitanischen, konzertanten Kirchenstil genau studiert, von dem KV 108 geprägt ist. Das ausgedehnte Final-Alleluja vereinigt Chor und Soli zu fest-fröhlichem Ausklang.

KV 108: Allegro
KV 108: Moderato
KV 108: Adagio un poco Andante
KV 108: Allegro

Regina coeli, laetare,
alleluja.
Quia quem meruisti portare,
alleluja,
resurrexit sicut dixit,
alleluja.

Ora pro nobis Deum,
alleluja.

Königin des Himmels, freue dich,
Alleluja,
denn du bist würdig, ihn zu tragen,
Alleluja,
er ist auferstanden, wie er gesagt hat,
Alleluja.
Bitte Gott für uns,
Alleluja.


Queen of Heaven, rejoice,
alleluia.
For He whom you were worthy to bear in your womb,
alleluia,
has risen as He promised,
Pray to God for us,
alleluia.














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