Dienstag, 3. Januar 2012

3. Februar

Mozart KV 67 (41h), 68 (41i) Kirchensonaten
             KV 72 a Allegro für Klavier ("Veroneser Allegro")

Odyssee 3, 303 - 336

Nestor erzählt seinen Gästen vom Mord, den Ägiosthos an Agamemnon beging, wie der Mörder dann 7 Jahre über das goldgeschmückte Mykene herrschte, wie der Sohn Agamemnons, Orestes, Rache nahm, Ägisthos und Klytämnestra tötet. Und genau an dem Tag, als sie bei der Bestattung der beiden ein Opfer bringen, kam Menelaos zurück.
Am Ende rät Nestor dem Telemach, Sparta aufzusuchen, per Schiff oder auf dem Landweg, und dort Menelaos nach seinem Vater befragen.

Mentor/Athene erinnert schließlich daran, dass nun Schlafenszeit sei.

Als Amadé auf seiner Italienreise gemalt wird, gab es sicher eine andere Art von Unterhaltung als der zwischen Telemach und Nestor. 





Im Januar 1770 in Verona gibt der Generalsteuereinnehmer Pietro Luggiati dem Maler Giambettino Cignaroli (1706-1770) ein Porträt Mozarts in Auftrag. Das aufgeschlagene Notenblatt ist Allegro KV 72a. An diesem Stück fallen die Synkopen und das sich aufschraubende Achtelmotiv im Bass auf.

Zwischen 1771 und 1780 schreibt Amadé insgesamt 17 einsätzige Kirchensonaten ("Sonate all’Epistola") in Sonatensatzform für eine Besetzung von üblicherweise zwei Violinen und einer Bassgruppe aus Orgel, Violoncello,
Fagott und Violone für den Salzburger Domgottesdienst. Sie erklingen anstelle des gesungenen Graduale.

Die Es-Dur-Sonate (KV 67/41h) hebt sich von den übrigen Sonaten durch ihren kantablen Charakter ab, der ein langsameres Tempo impliziert. Die formale Anlage entspricht hier nicht dem Sonatenschema, sondern der kurzen zweiteiligen Arienform.

KV 67
KV 68
KV 72a













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