Dienstag, 3. Januar 2012

21. März

Mozart KV 199 Sinfonie Nr. 27 G-Dur

Odyssee 5, 333 - 362

Odysseus kämpft während der Fahrt nach Nordosten auf seinem Floß im Orkan, den Poseidon aus Zorn erregt hat, um sein Leben. Ino, eine Götttin, hat Mitleid mit Odysseus, sie rät ihm, ans rettende Ufer zu schwimmen. Odysseus traut der Stimme nicht, er will auf dem Floß ausharren und geduldig sein Schicksal ertragen ...

Die Sinfonie symbolisiert die Stimme der Göttin Ino - Odysseus mißtraut ihr ...

Amadé folgt in der 1773 entstandenen frohgemuten Sinfonie dem Muster der dreisätzigen italienischen Ouvertüre. Im knappen, heiteren Kopfsatz spielt er auf reizvolle Weise mit einer Hemiolenfigur (rhythmische Akzentverschiebung innerhalb eines Dreier-Taktes, zwei Takte zu einem großen Dreiertakt zusammengefasst - abweichend von der regulären Taktbetonung):

Ihm schließt sich das Andantino grazioso an, in dem Mozart über gedämpften, hohen Streichern und dem Pizzicato der tieferen mit beiden Flöten im Terzabstand eine Art Ständchen darbringt. Die einzelnen Formabschnitte des Mittelsatzes beendet der junge Komponist ungewöhnlich mit zwei Takte andauernden Oktavsprüngen in der Violine. Dem Finale gibt er nach dem anfänglichen Fugato einen fröhlichen gigueartigen Charakter.

KV 199: 1. Allegro
KV 199: 2. Andante grazioso
KV 199: 3. Presto











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