Dienstag, 3. Januar 2012

28. März

Mozart KV 207 Konzert Nr. 1 B-Dur Violine und Orchester

Odyssee 6, 66 - 84

Der Fürst auf Korfu/Scheria Antinoos errät den Wunsch seiner Tochter, dass sie vor allem ihre Hochzeit im Sinn hat, als sie um einen Wagen für die Wäsche bittet. Er läßt anspannen, Nausikaa lädt ihre edelste Wäsche ein, die Mutter gibt ihr Gebäck und Wein im Ziegenleder und Öl in einer goldenen Flasche mit. Nausikaa nimmt die Zügel und los geht die Fahrt; ihre Mägde begleiten sie.

geigt Amadé - hier kongenial Anne-Sophie Mutter - den dritten Satz seines B-Dur-Konzerts, wenn Nausikaa durch die griechische Ebene zum Fluß jagt, der von Göttin Athene arrangierten Begegnung mit dem schriffbrüchigen Odysseus entgegen ...


                         


Fünf große Violinkonzerte hat Mozart mit Bestimmtheit komponiert. Mit Ausnahme dieses ersten schreibt Amadé sie kurz nacheinander 1775. Das B-Dur-Konzert ist Mozarts erste selbständige Konzertkomposition, noch vor dem Klavierkonzert KV 175 (siehe 28. Februar -->). Man merkt dem Werk die Unerfahrenheit des erst 17jährigen wenig an. 1776 ersetzt Mozart das Presto-Finale durch ein Rondeaux, was mehr Anklang findet.

In seinen Violinkonzerten sind Mozarts Emanzipationsbestrebungen spürbar, der Solist - es ist der junge Maestro selbst - setzt sich, wie in den Klavierkonzerten, vom Kollektiv ab. Die formale Strenge  weicht immer mehr dem Dialog zwischen Solisten und Orchester und den verschiedenen Orchestergruppen untereinander. Das beredteste Zeugnis dafür legt das Es-Dur-Klavierkonzert (KV 271) ab, wir werden es hören ... 

KV 207: 1. Allegro moderato 
KV 207: 2. Adagio
KV 207: 3. Presto









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