Dienstag, 3. Januar 2012

11. April

KV 242 Konzert für drei Klaviere "Lodron-Konzert"

Odyssee 7, 207 - 232

Im Palast von Alkinoos, König auf Korfu.
Odysseus bittet, erst in Ruhe essen zu dürfen. Hunger sei die hündischste aller Begierden, man vergesse alles darüber, selbst Leid und Trauer. Er bittet darum, ihn eiligst morgen früh in seine Heimat zu senden. Er sehne sich so nach seinen Gütern, Knechten und seinem hohen Palast, dass er für deren Anblick sterben würde.
Alle sind dafür, den Fremdling heim zu senden. Alle gehen dann, um der Ruhe zu pflegen, bis auf Alkinoos und Arete; die Mägde räumen den Tisch ab.




In Salzburg hat ebenfalls jemand einen Sonderwunsch:
Die aus einer dort bekannten Familie stammende Gräfin Antonia Lodron bestellt für sich und ihre beiden Töchter, Aloisia und Josepha, ein Konzert für drei Klaviere bei Amadé. Sowohl die Gräfin als auch die dreizehnjährige Aloisia sind - im Gegensatz zur elfjährigen Josepha - fähige Klavierspielerinnen. Ihr äußerst simpel gestalteter Klavierpart dient daher lediglich zur harmonischen Stütze.
(Mozart arbeitet das Konzert später für zwei Klaviere um, ohne dabei die innere Struktur verändern zu müssen.)













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