Dienstag, 3. Januar 2012

12. Mai

Mozart KV 306 (300 l) Sonate für Klavier und Violine

Odyssee 9, 522 - Ende

Polyphem tobte, scheuderte einen riesigen Fels nach ihnen, die Flutwelle warf das Schiff hinüber zum jenseitigen Ufer, und wie wild ruderten die Gefährten. Als Odysseus von weiter draußen wieder nach dem Wüterich rief, baten seine Leute ihn, das zu lassen. Er ließ sich nicht beirren.
Polyphem betete zu seinem Erzeuger Poseidon, dieser solle verhindern, dass Odysseus je heimkehre, oder wenn, dann spät, unglücklich und ohne Gefährten.  Dann warf er einen Fels nach ihrem Schff.
Sie aber stießen bei der Insel gegenüber zur Flotte, teilten die Beute, Odysseus opferte den Widder, der ihn gerettet, Gott Zeus.
Am Abend labten sie sich an Fleisch und Wein und am nächsten Morgen legten sie ab.



Für Mozart ist die Pariser Zeit ebenfalls zu Ende.
Er verlässt die Seine-Stadt am 26. September 1778; dabei hat er als Werbegeschenk die sechs der bayerischen Kurfürstin Maria Elisabeth gewidmeten Violinsonaten (KV 301 siehe 3. Mai), er hofft auf eine Anstellung in München.
Die letzte Sonate KV 306 markiert zweifellos einen Höhepunkt in Amadés  Schaffen für Violine und Klavier: Es handelt sich um eine groß angelegte, dreisätzige Konzertsonate. Sie erinnert an seine Violinkonzerte.

KV 306: Allegro con spirito
KV 306: Andante cantabile
KV 306: Allegretto











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