Dienstag, 3. Januar 2012

6. April

Mozart KV 220 (196b) Missa brevis "Spatzenmesse"
Odyssee 7, 1 - 36                                                                            

Odysseus in der Hauptstadt von Korfu/Scheria.
Nausikaa fährt mit ihrem Pferdegespann im Palast ihres Vaters, des Königs Alkinoos, vor; ihre Brüder spannen die Pferde ab und tragen die Wäsche in die Kammer. Nausikaa wird von ihrer treuen Magd Eurymedusa versorgt.


 

Göttin Athene macht Odysseus unsichtbar, als er in die Stadt der Phäaken geht, sie zeigt sich ihm als junges Mädchen. Odysseus fragt sie nach dem Weg zu Alkinoos' Palast. Das Mädchen/Athene führt ihn. Er solle niemanden ansprechen, die Phäaken seien fremdenfeindlich, sie kümmerten sich um nichts anderes, als schnelle Schiffe zu bauen. 

Amadé lässt es die Spatzen von den Dächern pfeiffen: Odysseus ist bald zuhause!

Im Sanctus seiner Missa brevis und im "Hosanna" des Benedictus vewendet Mozart in der Violine charakteristische tschirpende Vorschlagsfiguren, die an Vogelgezwitscher erinnern, deshalb der Beinamen des Werks. Durch die Instrumentation mit Trompeten und Pauken gewinnt die Komposition einen festlichen Charakter, sie wird zur "Missa brevis et solemnis". Mozart vernachlässigt die Kontrapunktik zugunsten homophoner Chordeklamation. Das Dona nobis pacem nimmt das Thema des Kyrie zum ersten Mal in Mozarts Messenkomposition wieder auf.
Mozart hat das Werk in München 1775 (Aufführung der Finta giardiniera) komponiert, seine etwas unpersönliche Kürze ist auffallend. Das Benedictus-Quartett ist der schönste Satz der Messe.

KV 220: Kyrie - Gloria - Credo 
KV 220: Sanctus - Benedictus -Agnu Dei - Dona nobis 


Text siehe -->






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