Dienstag, 3. Januar 2012

9. April

KV 238 Konzert für Klavier

Odyssee 7, 134 - 177

Odysseus, von Göttin Athene unsichtbar gemacht, begibt sich in Korfu in den Königspalast, wo die Fürsten opfern, und dort geradewegs zu Alkinoos und Arete. Als Athene ihn sichtbar macht, verstummt alles, staunend sehen sie den Fremdling an, der sagt: 
Sie sollen sich seiner erbarmen, schon lange duldet er im Elend fern von seinen Lieben.
Dann setzt er sich in die Asche am Herd.
Der älteste der phäakischen Fürsten, Echeneos, bitte Alkinoos, den Fremdling mit an den Tisch zu holen und ihm Wein einzuschenken. Zeus selbst wache über die Hilfeflehenden.
Alkinoos lässt seinen Lieblingssohn Laodamas aufstehen und bittet Odysseus neben sich, dem König, Platz zu nehmen.
Odysseus wird Wasser für die Hände gereicht, dann Speise und Trank, an denen er sich labt.




Beleitmusik zum Auftritt des Odysseus im Palast bei Alkínoos ist das Klavierkonzert in B-Dur, Amadé verzichtet auf glanzvolle Effekte, alle drei Sätze enden in piano - ein einmaliger Fall in den Klavierkonzerten. Das Konzert hat er für sich selber geschrieben. Im zweiten Satz ersetzt er die üblichen Oboen durch Flöten, die dem Satz seine besondere Klangfarbe verleihen. Das Finalrondo ohne Takt- und Tempowechsel lockert Mozart durch die verschiedenartigen Themen auf.














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