Dienstag, 3. Januar 2012

21. Mai

Mozart KV 320 Serenade "Posthorn-Serenade"

Odyssee 10,  307 - 335

Odysseus bei Kirke.
Odysseus ging hin und rief Kirke, und sie empfing ihn, führte ihn zu ihrem Thron, mischte ihm Gift im goldenen Becher. Als sie ihn mit ihrem Stab berührte, zog er sein Schwert und drohte sie zu erschlagen. Sie umfasste seine Knie und fragt ihn, ob er Odysseus sei, den Hermes ihr schon immer angekündigt habe. Dann lädt sie ihn auf ihr Lager ein.

Dort gehen Odysseus die dunklen Ahnungen des Andantino der Serenade durch den Kopf.



Die "Posthorn-Serenade" stellt einen Höhepunkt in der Werkgruppe der Finalmusiken dar. Ihren besonderen Reiz erhält sie durch die Instrumentation: Amadé setzt die Bläser teils umspielend begleitend, teils solistisch ein; anstatt der Violine konzertieren z. B. Flöte, Oboe und Fagott über einem Orchestertutti. Ebenfalls solistisch tritt ein Posthorn hinzu, das durch seine typischen Signalfiguren im zweiten Trio des sechsten Satzes der Serenade ihren Beinamen gibt. Die Struktur des Werkes ist symmetrisch: Das Rondeau wird von zwei langsamen Sätzen, zwei Menuetten und den beiden Ecksätzen umrahmt.
Die Sätze 1, 5 und 7 existieren auch als Sinfonie D-Dur; die Sätze 3 und 4 als Sinfonia concertante G-Dur.

KV 320: Adagio maestoso - Allegro con spirito
KV 320: Menuetto. Allegretto
KV 320: Concertante. Andante grazioso
KV 320: Rondeau. Allegro ma non troppo
KV 320: Andantino
KV 320: Menuetto
KV 320: Finale. Presto













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