Dienstag, 3. Januar 2012

30. Mai

Mozart KV 378 (317d) Sonate für Klavier und Violine

Odyssee 11,  33 - 80

Odysseus vor dem Hades.
Er schlachtete die zwei Schafe, das Blut entströmte in die Grube und viele Seelen der Verstorbenen kamen herauf, umdrängen die Grube mit gramvollen Geschrei. Als erster erschien Elpenor, dessen Leiche sie unbestattet auf Kirkes Insel zurückgelassen haben. Er bittet Odysseus, wenn er zur Insel Aiaia zurückkomme, ihn zu verbrennen, ein Grabmal zu errichten mit einem Ruder, das er geführt, obenauf; Odysseus versprach es.


Elpenor singt das Andantino der Sonate KV 378 auf den eigenen Tod und seine Erinnerung an sein Leben unter den Gefährten. 
Die Sonate B-Dur komponiert Mozart 1779 nach seiner traurigen Rückehr von Mannheim in Salzburg, der erste Satz sehr glänzend, der letzte, mit dem Intermezzo vor der Wiederkehr des Rondothemas, sehr salzburgerisch; dazwischen ein gefühlter langsamer Satz, mit dem Amadé halb zurückblickt auf Johann Christian Bach, halb vorwärts auf die Entführung aus dem Serail.
1781 gibt er diese und noch 5 andere Sonaten heraus und widmet sie der Klavierspielerin Josepha von Aurnhammer. Die Sonate in B-Dur ist reich an neuen Gedanken und Spuren des großen musikalischen Amadés. Er findet immer knappere, dabei vollsaftigere und blühendere melodische Formeln, die Beziehung der beiden Instrumente gestaltet er stärker und intimer.

KV 378: Allegro moderato
KV 378: Andantino sostenuto e cantabile
KV 378: Rondo. allegro













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