Dienstag, 3. Januar 2012

11. Juni

KV 379 (373a) Sonate für Klavier und Violine

Odyssee 11, 445 - 476

Odysseus erzählt den Phäaken weiter vom Hades und seiner Begegnung mit Agamemnos Seele.
Agamemnon gedachte Penelope, wie sie zum Kampf auszogen und ihr Knäblein an der Brust lag. Nun sitze er wohl schon im Kreise der Männer. Seine, Agamemnons Frau, habe ihn vor der Umarmung des Sohnes erschlagen. Odysseus solle heimlich mit seinen Männern in Ithaka anlegen, den Weibern sei nicht zu trauen. Agamemnon erkundigte er sich nach seinem Sohn Orestes. Odysseus wusste nichts.
Dann kamen noch die Seelen von Achilleus, Patroklos, Antilochos, Aias, der Odysseus wegen seiner kühnen Tat, in den Hades zu fahren, lobte.


Zur Untermalung der Begegnungen im Hades schreibt Mozart KV 379
Die zweisätzige G-Dur-Sonate vom 7. April 1781 leitet Amadé deshalb mit einem ausgedehnten Adagio ein.
Die 1781 in Wien entstandene Gruppe von Violinsonaten (KV 376-380) bildet auf diesem Gebiet einen Höhepunkt in Mozarts Schaffen. Sie dokumentiert in ihrer großen Heterogenität das Experimentieren Mozarts mit Formen und Stilen. Jeder Sonate dieser Gruppe legt er ein spezifisches formales und dramaturgisches Konzept zugrunde. KV 379 ist geprägt von der Zurücknahme der Mittel. Und erinnert das Allegro an Konstantin Weckers beste Musik? 














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