Dienstag, 3. Januar 2012

19. Juni

Mozart KV 448 (375a) Sonate D-Dur für zwei Klaviere

Odyssee 12,  31 - 58


Odysseus erzählt weiter von seinen Irrfahrten.
Als seine Gfährten sich auf der Insel Aiaia zum Schlafen gelegt hatten, kam Kirke zu Odysseus, nahm seine Hand und legte sich zu ihm. Odysseues erzählte ihr, was er erlebt hatte und sie sagte dann:
Er gelange zuerst zu den Sirenen. Dort solle er seinen Männern die Ohren mit Honigwachs zustopfen und sich selbst an den Mast binden lassen. Er könne dann den Sang der Sirenen hören, um deren Gestade viele Gebeine modernder Leichen gehäuft lägen. Wenn er losgebunden werden wolle, sollten die Gefährten ihn noch fester fesseln. Danach gebe es zwei Durchfahrten, sie überlasse es ihm, welche er wähle.


Mozart muss Geld verdienen mit Musikunterricht für adlige Damen - sicher manchmal ebenso schwer, wie an den Sirenen sicher vorbeizusegeln.
Bereits 1771 hat Amadé in seinem Konzert für zwei Klaviere Es-Dur KV 365 (siehe 16. Mai -->) die Kompositionsweise für zwei Tasteninstrumente erprobt. KV 448 vom November 1781 ist Amadés einzige Sonate für zwei Klaviere, ein ausgesprochen virtuoses Werk, das vom technischen Anspruch aus seinen Konzerten gleichzusetzen ist, er komponiert es für seine Schülerin Barbara von Auernhammer. Beide Partner sind absolut gleichberechtigt, durchdringen einander musikalisch und spielen sich die melodischen Einfälle gegenseitig zu, alles äußerst routiniert.

KV 448: Andante
KV 448: Allegro molto













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