Dienstag, 3. Januar 2012

5. Juni

KV 341 (368a) Kyrie D-Moll

Odyssee 11, 260 - 291


Weiter begegnete ihm, so setzt Odysseus seine Erzählung bei den Phäaken fort, im Hades die Seele von Antiope.
Sie schenkte Zeus zwei Söhne: Amphion und Zethos, die Gründer von Theben. Dann kam die Seele von Alkmene, Amphytrions Weib, die zusammen mit Zeus Herakles zum Sohn hatte, und die Seele dessen Frau, Megare. Weiter sah er Epilaste, des Ödipus Mutter, die sich unwissend ihm, der den Vater gemordet, vermählte und dann erhängte, als alles ruchbar wurde. 
Er sah Chloris, Neleus' Frau, dem sie die Kinder Nestor, Perklymenos und Pero schenkte. Neleus wollte seine Tochter nur dem geben, der König Iphikles Rinder aus Phylakes Auen entführte; Teiresias schaffte es, nachdem er dem Iphikles alle Göttersprüche enthüllt hatte.  




Ob das Kyrie im Hades ertönte, als Odysseus dort weilte und ob das sogenannte "Münchner Kyrie" - Mozarts längstes Kyrie für gemischten Chor und Orchester (über 7 Minuten!) -  wirklich dort zur Zeit des Idomeneos um 1781 entstand, ist nicht aufklärbar. 
Amadé legt es dreiteilig an und gliedert es nicht streng thematisch. Den fast durchgehend homophonen Chorsatz kontrastiert er mit einem schillernden sinfonisch besetzten Orchesterpart.


Kyrie eleison.
Christe eleison.
Kyrie eleison.



Herr, erbarme dich unser.
Christus, erbarme dich unser.
Herr, erbarme dich unser.














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