Dienstag, 3. Januar 2012

6. Juni

Mozart KV 370 (368b) Quartett

Odyssee 11, 298 - 327

Odysseus trifft weiter, so erzählt er auf Korfu  den Phäaken, viele weibliche Seelen im Hades.
Er sah Leda, Tyndareos' Lagergenossin, die diesem die Söhne Kastor und Polydeukes gebar, denen Zeus gestattet, dass sie einen Tag leben und einen Tag tot sind. Dann sah er Iphimedia, die bei Poseidon ruhte und ihm zwei Söhne gebar: Otos und Epialtes; sie erschlug des Zeus' Sohn mit Leda noch als Knaben. Odysseus sah Phädra, Prokris und Ariadne. Weiter Maira und Klymene und die schändliche Eripyle.




Amadé komponiert 1781 in München das Oboenquartett F-Dur -  Vorläufer seiner späten Quartette. KV 377 zeichnet sich durch die Dominanz der Oboe aus, die die Funktion der ersten Violine übernimmt und dem Werk einen konzertanten Charakter verleiht. Mozart schreibt das Quartett für Friedrich Ramm, dieser bekommt an vielen Stellen Gelegenheit, sein virtuoses Können als Oboist - wie Christoph Hartmann vom Ensemble Berlin - zu zeigen. Dem reich verzierten Ende des Allegros folgen im sehr kurzen Adagio Oboen-Melismen über zartem Streicherklang. Im abschließenden Rondo präsentiert Amadé Varianten des eingängig tänzerischen Themas aus dem ersten Satz und im Mittelteil eine rhythmische Besonderheit: Die Streicher begleiten im Grundrhythmus des 6/8-Taktes das Solo der Oboe im 4/4-Takt.


Melisma: Tonfolge oder Melodie, die – im Gegensatz zur Syllabik - auf einer Silbe gesungen wird












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