Dienstag, 3. Januar 2012

10. Juli

Mozart KV 407 (386 c) Quintett Es-Dur

Odyssee 13, 253 - 286

Odysseus ist hocherfreut, als ihm der Jüngling/Athene erklärt, er sei auf Ithaka. Er lässt sich aber nichts anmerken. Er habe auf Kreta auch schon von diesem Land gehört. Dort habe er den hurtigen Orsilochos erschlagen, weil dieser ihm die troische Beute rauben wollte. Dann hätten ihn die Phöniker auf sein Flehen hin nach Pylos oder Elis bringen sollen, Stürme hätten sie hierher verschlagen, wo sie ihn abgelegt hätten, dann seien sie weiter nach Sidonia geschifft.  



Mit dem Hornquintett begleitet Mozart die Lügengeschichte von Odysseus. Er schreibt es für seinen Freund Ignatz Leitgeb (auch Leutgeb). Die sehr selten anzutreffende Besetzung, zwei Bratschen und Violoncello, zeichnen das Werk ebenso aus wie die konzertante Verarbeitung des Horns, obwohl dieses ohne die modernen Ventile spieltechnisch noch sehr eingeschränkt war. Mit der dreisätzigen Anlage des Werkes folgt Amadé der konventionellen Tempo- und Tonartenfolge. Im Allegro spielen sich Horn und Violine ein Mollthema zu, es folgt ein serenadenhaftes Andante mit sanfter Kantilene, mit der Mozart mit typischem Hornruf das Rondo einleitet.

KV 407: 1. Allegro
KV 407: 2. Andante
KV 407: 3. Allegro












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