Dienstag, 3. Januar 2012

12. Juli

Mozart KV 413 (387a) Konzert Nr. 11 F-Dur für Klavier und Orchester

Odyssee 13, 316 - 348

Athenes und Odysseus' Dialog, als er in Ithaka erwacht.
Odysseus habe die Göttin seit Troja nicht mehr gesehen bis zu dem Zeitpunkt, als sie ihn auf der Phäaken Insel in die Stadt geführt habe. Er fragt sie beschwörend, ob er nach all den Irrfahrten wirklich in Ithaka gelandet sei?
Athene: Er sei ein behutsamer Mann, von scharfem Verstand und besonnen. Jeder andere würde sofort nach Frau und Kindern suchen, er aber zweifle, bis er alles wirklich mit eigenen Augen gesehen. Sie habe sich nicht mit Poseidon anlegen wollen, aber immer gewusst, dass er am Ende heimkehre. Sie werde ihm jetzt Ithaka zeigen. 


Athene bedeutet ihm, dass sie hier in der Dexia-Bucht seien, unterhalb der Höhle der Najaden.  

Und Mozart zeigt den Wienern nicht nur in den Streichquartetten seinen neuen Stil, sondern auch in der Trias der Klavierkonzerte KV 413, 414 und 415, die ersten ihrer Gattung, die Mozart speziell für das Wiener Publikum komponiert. Weder zu leicht, noch zu schwierig, sondern "angenehm in die Ohren" (Mozart in einem Brief vom 28.12.1782) sollen die im Winter 1782/83 entstehenden Werke sein, die sowohl mit großem Orchester als auch in kleiner Quintett-Besetzung spielbar sind.
Die Besonderheiten des Klavierkonzerts KV 413 (387a): Der 1. Satz beginnt im 3/4-Takt, üblichweise nimmt Mozart für den Kopfsatz gerade Taktarten. Im 3. Satz im ungewöhnlichen Tempo di Menuetto lässt der Komponist das Klavier nach dem Orchester-Beginn bereits während der Überleitung in einem überlappenden Einsatz hinzutreten. Das leise Ende im pianissimo findet im Klavierkonzert KV 415 eine Entsprechung.

KV 413: Allegro
KV 413: Larghetto












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