Dienstag, 3. Januar 2012

13. Juli

Mozart KV 415 (387b) Konzert Nr. 13 C-Dur für Klavier und Orchester

Odyssee 13, 349 - 381

Athene zeigt Odysseus seine Insel Ithaka, sie schiebt den Nebel weg vor dem waldigen Gipfel des Neriton.




Odysseus erkennt und küsst die heimatliche Erde, spricht ein Dankesgebet zu den Najaden, versteckt seine Geschenke in der heiligen Grotte, Göttin Athene setzt einen Fels vor den Eingang. Dann beraten beide über die Ermordung der Freier, die Penelope dauernd umwerben, von denen sie, voll Kummer, jedem zum Schein Hoffnung macht.




Zum Rundblick über die schöne Insellandschaft Ithakas spielt Amadé sein C-Dur-Klavierkonzert, das letzte der Trias der Klavierkonzerte KV 413, 414 und 415. Mozart besticht mit Heiterkeit, besonders im Rondo. Zweimal aber trübt er den Frohsinn (Odysseus denkt an die Freier und Penelope), wenn er überraschend Adagio-Abschnitte einsetzt, die einen Affektwechsel von C-Dur ins trübe c-Moll mit sich bringen.

KV 415: 1. Allegro    Forts.
KV 415: 2. Andante
KV 415: 3. Allegro












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