Dienstag, 3. Januar 2012

6. Juli

Mozart KV 399 (385i) Klaviersuite C-Dur

Odyssee 13, 125 - 158

Die Phäaken, nachdem sie den schlafenden Odysseus am Strand auf Ithaka gebettet haben, auf der Rückfahrt nach Korfu.
Poseidon sinnt noch immer auf Rache. Er beschwert sich bei Zeus, dass Odysseus so reich beschenkt heimkehrt. Zeus erlaubt Poseidon, sich nach Belieben zu rächen.
Poseidon will aber auch die Phäaken bestrafen, damit sie es künftig lassen, Fremde zu geleiten. Zeus schlägt vor, das Ruderboot kurz vor der Heimkehr in eine Felsklippe zu verwandeln. 

Mozarts "Reiseklavier"

All diese Konflikte spiegelt Mozarts Klaviersuite in C-Dur  wieder - er ist in einer ähnlichen Situation in Wien.
Die Suite aus dem Jahre 1782 bleibt unvollendet und erinnert an G. F. Händel. Amadé eröffnet mit einer französischen Ouvertüre in strahlender C-Dur mit plötzlichen dynamischen Kontrasten. Daran schließt er eine dreistimmige Fuge (Allegro), eine Allemande in der traditionellen komplementär-rhythmischen Sechzehntelbewegung an, die sich durch harmonische Fülle auszeichnet, und eine Courante im doppelten Kontrapunkt. Von der Sarabande in Moll sind lediglich fünf Takte notiert.

KV 399: Ouverture                                    
KV 399: Allemande
KV 399: Courante













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