Dienstag, 3. Januar 2012

7. Juli

Mozart KV 414 (386a) Konzert für Klavier A-Dur

Odyssee 13, 159 - 192

Poseidon erwartet das heimkehrende Schiff der Phäaken vor Korfu. Der Meeresgott schlägt es mit der flachen Hand, verwandelt es zu Stein.
Die Phäaken an Land sind ratlos. Soeben sahen sie noch die heimkehrende Ruderbarke und plötzlich ist sie verschwunden: an seiner Stelle eine bootartige Klippe.


                            Pondikonisi (Mäuseinsel), das vor Korfu in Stein verwandelte Schiff der Phäaken

König Alkinoos erinnert sich der vom Vater gehörten Weissagung, dass Poseidon den Phäaken zürne, weil sie jeden sicher in seine Heimat geleiten. Deshalb werde einst der Meeresgott eines ihrer stattlichen Schiffe im dunkelwogenden Meer verderben und rings um die Stadt ein hohes Gebirge ziehen. Alkinoos überzeugt die Phäaken, vom Begleitdienst zu lassen und dem Meeresgott 12 Stiere zu opfern.

Odysseus erwacht am Strand von Ithaka, weiss nicht, wo er ist. Göttin Athene hat ihn unkenntlich gemacht, damit keiner weiss, wer er sei ...




Bei Mozarts Klavierkonzerten KV 413, 414 und 415 handelt es sich um die ersten ihrer Gattung, die er speziell für das Wiener Publikum komponiert. Weder zu leicht, noch zu schwierig, sondern "angenehm in die Ohren" (so in seinem Brief vom 28.12.1782) müssen die im Winter 1782/83 entstandenen Werke sein, die sowohl mit großem Orchester als auch in kleiner Quintett-Besetzung spielbar sind.
Den Kopfsatz von KV 414 komponiert Amadé spielerisch-virtuos, daran schliesst er ein schlichtes Andante an, (zu Beginn zitiert er eine Ouvertüre des kurz zuvor verstorbenen J. C. Bach). Erst nach diesem solistischen Einstieg nimmt Mozart das Gespräch zwischen Klavier und Orchester auf. Den Finalsatz wertet er - typisch für Mozarts Wiener Zeit -  auf.

KV 414: 2. Andante
KV 414: 3. Alegretto












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