Dienstag, 3. Januar 2012

16. August

Mozart KV 411 (484 a)  Adagio B-Dur  

Odyssee 15, 445 - 476

Eumaios über seine Herkunft:
Der phönizische Schiffer hatte der Sklavin in seines Vaters Haus versprochen, sie mit sich als seine Gattin in ihre gemeinsame Heimat nach Sidon zu bringen. Die treulose Sklavin gelobte, aus des Vaters Haus nicht nur Hände voll Gold als Fährlohn mitzubringen, sondern noch Besseres.
"Ich erziehe nämlich den kleinen Sohn des Fürsten, er ist schon recht gescheit für sein Alter und läuft so mit, wenn ich Gänge außer dem Hause zu machen habe. Diesen bringe ich euch auf das Schiff, und ihr werdet keinen kleinen Gewinn durch ihn machen."
Die phönizischen Kaufleute blieben noch ein ganzes Jahr auf der Insel. Als sie zur Heimfahrt rüsteten, erschien ein listiger Mann mit einem goldenen Halsband im Palast des Vaters und bot es zum Verkauf an. Mutter und Mägde umstanden ihn im Saal, betasteten es und feilschten um den Preis. Der Mann war ein Bote der Phönizier und gab dem Weibe einen heimlichen Wink. Sie nahm Eumaios an der Hand und entführte ihn aus dem Palast; aus dem Vorsaal nahm sie drei goldene Gefäße mit. Bei Sonnnenutergang legten sie vom Hafen ab und segelten mit günstigem Winde sechs Tage lang davon.


Auch die Freimaurer-Logen führen manches im Schilde.                             
Amadé komponiert für Berufsklarinettisten wie Anton David, Vincent Springer und die Brüder Stadler - das Adagio für zwei Klarinetten und drei Bassetthörner gehört in diese Kategorie. Die Genannten sind wie Mozart Fraumaurer, Anlass der Komposition dürfte eine freimaurerische Feierlichkeit sein. Wegen seines reifen Wohlklangs geht man von einer Kompositionszeit Ende 1785 aus.

oder

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