Dienstag, 3. Januar 2012

18. August

Mozart KV 410 (440d) Adagio für 2 Bassetthörner und Fagott
             KV 441 Das Bandel

Odyssee 15, 512 - 543

Telemach kehrt nach Ithaka zurück.
Er weist Theoklymenes an, nicht in den Palast zu gehen - seine Mutter erscheine dort selten, sondern zu Eurymachos. Er werde in Ithaka wie ein Gott verehrt, sei der mächtigste Mann und wünsche sich am meisten seine Mutter zur Frau und Odysseus' Ehre zu erben.
Im selben Moment kommt von rechts her ein Habicht geflogen, zwischen den Fängen eine Taube. Dies nimmt Theoklymenes als göttliches Zeichen dafür, dass niemals ein anderes Geschlecht in Ithaka herrschen werde.
Telemach wünscht sich, dass er recht habe und vertraut ihn seinem liebsten Gefährten Peraios als Gast an.
Ein himmliches Zeichen hätten Mozarts auch nötig, als sie das "Bandel" suchen.



Das  Terzett für Sopran, Tenor, Bass und Streicher, ein Fragment von 76 Takten, "Liebes Mandel, wo ist's Bandel", auf einen von Amadé improvisierten Text entsteht, als Wolfgang, Constanze und Gottfried Jacquin nach einem Band suchen, das Constanze tragen will.
Das Adagio für zwei Bassetthörner und Fagott von ca. 1782 komponiert Mozart in Wien wohl für eine Freimaurer-Musik, die Teil eines Logenrituals ist. Breitkopf & Härtel veröffentlichen es nachträglich als Kanon mit dem Text "Laß immer in der Jugend Glanz".
 












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