Dienstag, 3. Januar 2012

27. August

Mozart 454 Sonate für Klavier und Violine B-dur

Odyssee 16, 212 - 223

Telemach und Odysseus beim Wiedersehen.
Nachdem sie sich ausgeweint, fragt Telemach wie er in die Heimat kam.
Im April 1784 macht die angesehene Geigerin Regina Strinasacchi in Wien Halt. Mozart komponiert seine B-Dur-Sonate für eine so genannte Adademie, die er gemeinsam mit ihr veranstaltet und bei der er als Pianist brilliert. Amadé muss sich also, was Violin- und Klavierpart betrifft, keine spieltechnischen Beschränkungen auferlegen.
Mozart wird, wie so oft, erst am Tag vor dem Konzert mit Not mit der Violinstimme fertig, seine eigene Stimme aufzuschreiben nimmt er sich nicht die Zeit und spielt aus einem leeren Notenblatt ohne vorhergegangene Probe mit der Geigerin - unter gößtem Beifall!
Und wieder ist ein Meisterwerk entstanden, anspruchsvoll und stellenweise sogar von symphonischen Charakter...


KV 454 1. Largo
KV 454 2. Andante
KV 454 3. Allegretto


Es ist unglaublich, mit welcher Leichtigkeit und gutem Anstand das Mädchen (sie ist ohngefähr 18 Jahr alt und sehr gut gebildet) dies an sich schwere Instrument zu behandeln weis. Der Ton, den sie aus ihrer cremonesischen Geige herauszieht, ist feiner abgeschliffener Silberton. (Cramers Magazin der Musik 1784): Regina Strinasacchi * Ostiglia bei Mantua 1761 + Dresden 1839













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