Dienstag, 3. Januar 2012

5. September

Mozart KV 466 Konzert für Klavier Nr. 20 D-moll

Odyssee 16, 464 - Schluss

Eumaios meldet Telemach, was er in Ithaka gesehen hat, und Telemach winkt vergnügt lächelnd seinem Vater, doch so, dass es der Sauhirt nicht merkt. Nun schmausen sie traulich miteinander und legen sich dann zur Ruhe.

Es scheint alles gut in Ithaka und Wien, Vater Odysseus und Sohn Telemach haben sich wieder getroffen, ebenso Leopold und Amadé Mozart.
Die Uraufführung des Klavierkonzerts Nr. 20 findet einen Tag nach der Fertigstellung im Wiener Kasino „Zur Mehlgrube“ statt; Mozart selbst ist der Solist.
Und einen Tag nach der Uraufführung des Klavierkonzerts Nr. 20 - ausnahmsweise in moll - nennt Joseph Haydn, Freund und Lehrer Amadés, seinen Schüler den "größten Componisten, den ich von Person und den Nahmen nach kenne."
Vater Leopold Mozart ist am Tag seiner Ankunft in Wien am 11. Februar 1785 dabei. An Nannerl, Mozarts Schwester, schreibt er: "dan war ein neues vortreffliches Clavier Concert vom Wolfgang, wo der Copist, da wir ankamen noch daran abschrieb, und dein Bruder der das Rondeau noch nicht einmahl durchzuspielen Zeit hatte, weil er die Copiatur übersehen mußte".




Friedrich Gulda
(1930 - 2000) war ein österreichischer Pianist und Komponist.
Gulda beginnt im Alter von sieben Jahren mit dem Klavierspiel. Mit 16 reüssiert er beim Internationalen Genfer Musikwettbewerb und gelangt rasch zu Weltruhm. Seine äußerst exakten, um besondere Werktreue bemühten Mozart- und Beethoven-Interpretationen gelten bis heute als Meilensteine in der Musikgeschichte. Charakteristisch für Gulda ist ein äußerst präzises und rhythmisch akzentuiertes Spiel.
Schon in jungen Jahren entdeckt Gulda die Liebe zum Jazz, den er als die maßgebliche Richtung moderner Musikentwicklung ansah, als Interpret und Komponist. In Konzerten hebt er die Trennung zwischen E-Musik und U-Musik auf. Guldas Auftreten ist unkonventionell. So spielte er einmal auf der Bühne nackt die Blockflöte. Eine seiner berühmtesten Schülerinnen ist die argentinische Pianistin Martha Argerich.
Als Komponist schreibt er ein Konzert für Cello und Blasorchester und vertont Galgenlieder von Christian Morgenstern. Er veröffentlicht „moderne Wienerlieder“ zusammen mit dem ihm auffällig ähnelnden Sänger Albert Golowin, erst nach Jahren fand man heraus, Golowin und Gulda sind identisch.
Gulda stirbt am 27. Januar 2000, dem Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart, den er unter allen Komponisten am meisten verehrte.












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