Dienstag, 3. Januar 2012

16. Oktober

Mozart KV 506 "Lied der Freiheit" Lied für Singstimme und Klavier

Odyssee 19, 268 - 307

Odysseus/der Bettler beruhigt Penelope.
Er tröstet sie mit einem neuen Märchen, in das er jedoch manche Wahrheit einmischt, von seiner Landung auf Sizilien und seinem Aufenthalt im Lande der Phäaken. Das alles will der Bettler vom König der Thesproten wissen, wo Odysseus vor seiner Reise zum Orakel nach Dodona sich zuletzt aufgehalten und große Schätze hinterlegt habe, die der Bettler selbst gesehen zu haben vorgibt. Odysseus' Rückkunft beim nächsten Neumond sei so gut als gewiß.

Das Lied der Freiheit komponiert Amadé für eine Singstimme mit Klavier, der Text stammt von Johann Alois Blumauer und hat vier Strophen. Es erschien 1786 in einem Almanach und entstand Ende des Jahres 1785. Das Lied steht in F-Dur, der letzte Vers "Er kennt die goldne Freiheit nicht" erfolgt als dreifacher Ausruf.

KV 506

Lied er Freheit
Wer unter eines Mädchens Hand
Sich als ein Sklave schmiegt
Und, von der Liebe festgebannt,
In schnöden Fesseln liegt:
Weh dem! Der ist ein armer Wicht,
Er kennt die gold'ne Freiheit nicht.

Wer sich um Fürstengunst und Rang
Mit saurem Schweiss bemüht,
Und, eingespannt sein Leben lang,
Am Pflug des Staates zieht:
Weh dem! Der ist ein armer Wicht,
Er kennt die gold'ne Freiheit nicht.

Wer um ein schimmerndes Metall
Dem bösen Mammon dient,
Und seiner vollen Säcke Zahl
Nur zu vermehren sinnt:
Weh dem! Der ist ein armer Wicht,
Er kennt die gold'ne Freiheit nicht.

Doch wer dies alles leicht entbehrt,
Wonach der Thor nur strebt,
Und froh bei seinem eignen Herd
Nur sich, nicht Andern lebt,
Der ist's allein, der sagen kann:
Wohl mir, ich bin ein freier Mann!















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