Dienstag, 3. Januar 2012

2. November

Mozart KV 527 Don Giovanni 

Odyssee 20, 241 - 274

Die Freier kommen. Sie haben Telemachs Ermordung verabredet.
Tiere werden geschlachtet, gebraten und verteilt; Diener mischen Wein in Krügen, der Sauhirt reicht die Becher umher, Philoitios die Brote, den Wein schenkt Melanthios aus, das Mahl beginnt.
Telemach platziert Odysseus an die Schwelle des Saales auf einen unansehnlichen Stuhl. Auf dem Tischchen davor lässt er ihm gebratenes Eingeweide auftragen, füllt seinen Becher mit Wein und spricht:
"Hier schmause ruhig, und ich rate niemandem, dich zu schmähen!"
Antinoos selbst ermahnt seine Freunde, den Fremdling gewähren zu lassen, denn er merkt wohl, dass derselbe unter Zeus' Schutz steht.



Einladungen zunm Essen, bei Odysseus und beim Komptur. 
Haus der Donna Anna. Zu Elvira kommen Ottavio, Anna, Masetto und Zerlina, die den falschen Don Giovanni demaskieren. Es wird Gewissheit, dass der wirkliche Don Giovanni der Mörder des Komturs ist. Dem enttarnten Leporello gelingt die Flucht.
Platz in Form eines Grabmals,  Statue des Komturs. Leporello berichtet Don Giovanni, was geschehen ist. Eine Stimme von der Statue befiehlt dem Wüstling, still zu sein; auf Befehl Don Giovannis liest Leporello die Inschrift auf dem Sockel: Dell'empio che mi trasse al passo, estremo qui attendo la vendetta. ("Hier erwarte ich die Rache an dem Gottlosen, der mich erschlug"). Der Diener erzittert, aber der unverfrorene Don Giovanni lädt voller Ironie die Statue zum Abendessen ein, sie nickt und antwortet: „Sì - Ja.“
Saal mit gedeckten Tisch. Elvira tritt ein in der Hoffnung, Don Giovanni zur Reue zu bewegen. Kurz nachdem sie abgegangen ist, hört man sie schreien. Giovanni schickt Leporello nach draußen, um nachzusehen. Auch Leporello schreit und berichtet nach seiner Rückkehr, dass die Statue gekommen sei. Sie klopft an Giovannis Tür; er verlangt von Leporello, sie zu öffnen. Leporello kommt dem nicht nach, sondern versteckt sich unter dem Tisch, Giovanni öffnet selbst. Nun erscheint die Statue des Komturs. Don Giovanni befiehlt, ein Gedeck aufzutragen. Die Statue will wissen, ob er mit ihr zum Essen komme. Don Giovanni sagt zu und schlägt ein. Die Kälte der Hand, die ihm der Komtur reicht, lässt Giovanni aufschreien, und er wird aufgefordert, zu bereuen und sein Leben zu ändern. Don Giovanni lehnt dies ab, die Statue meint nun, seine Zeit sei abgelaufen und geht ab. Flammen umschließen Don Giovanni, der meint, seine Seele zerreiße; unterirdische Chöre rufen, angesichts seiner Sünden sei dies wenig, und Leporello zeigt sich äußerst erschrocken. Schließlich wird Don Giovanni von der Erde verschlungen.

KV 527











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