Dienstag, 3. Januar 2012

24. November

Mozart KV 548 Klaviertrio C-dur

Odyssee 21, 99 - 134

Odysseus beim Freiermord.
Telemach holt vier Rüstungen und wappnet Vater Odysseus, den Sau- und Rinderhirten und sich selbst.
Als Odysseus die Pfeile - mit jedem von ihnen erlegt er einen der Freier -ausgehen, greift er zum Schwert.
Agelaos fordert dazu auf, dass einer durch die Seitenpforte hinausgehe und es dem Volke verkünde, was hier abgehe.




Ist es Trauer oder ist es Spott, was da Cello und Geige am Ende des 1. Satzes zu dem Selbstmitleid der Freier erklingen lassen? 
"Ein Terzett für Klavier, violin und Violoncello" vermerkt Mozart unter dem 14. Juli 1788 im eigenhändigen Werkverzeichnis und zeigt damit die Vollendung seines vorletzten Klaviertrios an — weitere dokumentarische Belege über Auftraggeber oder Aufführungen zu seinen Lebzeiten sind nicht bekannt. Daß das Werk in der Mozart-Literatur weniger günstig beurteilt wird, mag daran liegen, daß seine kompositorische Höhe an den übermächtigen symphonischen Nachbarwerken, zwischen denen es zeitlich steht, gemessen wird, der Es-dur-Symphonie KV 543 -->und der großen g-moll-Symphonie KV 550 -->. Aber auch im Vergleich zum E-dur-Trio KV 542 -->  erscheint es insgesamt weniger aufwendig, knapper in der Form, aber auch von geringerer Inspiration in der melodischen und thematischen Erfindung. Zentrum des Werkes ist zweifellos das Andante cantabile in F-dur, der Mittelsatz, "unendlich rührend", wie Alfred Einstein bemerkt, "in seiner weichen Religiosität."

KV 548 1. Allegro
KV 548 2. Andante
KV 548 3. Allegro












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