Dienstag, 3. Januar 2012

29. November

Mozart KV 556 Kanon "G'rechtelt's enk"

Odysseus 22, 269 - 301

Der Kampf mit den Freiern.
Die noch übrigen Freier ziehen die Speere aus den Leichnamen. Ihre Lanzen verfehlen wieder ihr Ziel, nur der Speer des Amphimedon streift dem Telemach die Knöchelhaut an der einen Hand, und des Ktesippos Lanze ritzt dem Sauhirt die Schulter über dem Schild. Beide werden zum Lohne von den Verletzten durch Lanzenwürfe getötet, und der Sauhirt begleitet seinen Wurf mit den Worten: "Nimm dies, du Lästerer, für den Kuhfuß, mit dem du meinen Herrn beschenktest, als er noch im Saale bettelte!"
Eurydamas streckt Odysseus nieder, dann ersticht er Agelaos, Telemach jagt dem Leiokritos den Speer durch den Bauch. Athene schüttelt ihren verderblichen Ägisschild von der Decke herab und jagt den Freiern Entsetzen ein.


Amadé war nicht nur ein großer Komponist, sondern auch ein wortgewaltiger Schreiber, wie seine vielen Briefe dartun. 
Grechtelt's enk stammt aus seiner Feder.
Ob die drei Mozarts - Amadé, Constanze und der vierjährige Carl Thomas den Kanon sangen, der den den häuslichen Disput schildert und den Mozart am 2. September 1788 schreibt: Die ausgehwillige Person drängt ihren Begleiter, der offenbar lieber zu Hause bliebe, solange,  bis dieser mit einer Ohrfeige droht.


KV 556


Grechtelt's enk,
wir gehn im Prater. 
Im Pragter?
I lass mi net stimma.
Ei beilieb. Ei jawohl,
Mi bringst nöt aussi:
Was blauscht der?
Itz halt's Maul!
I gib' d'ra Tetschen!




























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