Dienstag, 3. Januar 2012

16. Dezember

Mozart KV  595 Konzert für Klavier Nr. 27 B-Dur

Odyssee 23, 342 - Schluss

Odysseus schläft ein nach seiner langen Geschichte.
Als er erwacht, sind Aktionen angesagt:

Was die Freier verprasst haben, das wird er sich mit Raub und Gaben, die er aus der Fremde mitbrachte, reichlich ersetzen. Er werde zu seinem Vater gehen. Penelope soll sich in die Frauengemächer zurückziehen.
Odysseus, Telemach und die beiden Hirten eilen im Frühnebel unerkannt durch die Stadt.


Am 5. Januar 1791 komponiert Amadé sein letztes großes Klavierkonzert.
Genial: Kein anderer Konzertsatz bringt so viele Modulationen auf engstem Raum. Außerdem verarbeitet er das Hauptthema auf höchst erfindungsreiche Weise. 
Mozart selbst spielt es in einer Akademie des Klarinettisten Bähr am 4. März im Konzertsaal des Herrn Jahn in der Himmelpfortgasse, sein letzter Konzertauftritt. 
In seiner ganz unangestrengten, mild glänzenden Schönheit wirkt das Konzert wie eine Zusammenfassung seiner Klavierkompositionen der Jahre 1785 und 1786, über der ein leichter Schreier von Melancholie und Resignation liegt.
(Die Themen des Rondos übrigens verwendet Mozart in der bald darauf komponierten "Sehnsucht nach dem Frühling" --> und in den Frühlingsliedern -->) . 








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