Dienstag, 3. Januar 2012

30. Dezember

Mozart KV 622 Konzert für Klarinette

Odyssee 24, 472 - 513

Odysseus und seine Getreuen bereit zum letzten Gefacht. Athene tritt vor Zeus:
"Herr der Götter, willst du die ruhigen Einwohner Ithakas durch Krieg und Zwietracht züchtigen, oder gedenkst du den Streit beider Parteien im Frieden beizulegen?"
Zeus will, dass Odysseus nach seiner Rache König bleibt auf Ithaka. Die Ermordung der Freier solle aus dem Geist getilgt werden, unter allen soll Liebe, Einigkeit und Wohlstand herrschen.

Ganz im Sinn von Gottvater Zeus. 



Mozart schreibt ein einziges Klarinettenkonzert. Es ist KV 622, und zwar für seinen Freund Anton Stadler, der dieses Instrument nicht nur eindrucksvoll beherrscht, sondern es auch technisch weiterentwickelt hat zu einer Mischung aus Klarinette und Bassetthorn, es entsteht die vier Halbtöne tiefer klingende Bassettklarinette.  Das Instrument ist wenig verbreitet, Amadé fertigt auch eine Zweitfassung für die traditionelle A-Klarinette an.
Das Thema jeden Satzes stellt Mozart zunächst im Piano vor, ehe er es aus seiner Schüchternheit löst und entwickelt. Besonders im 2. Satz erfüllt Mozart die Forderung seiner Zeitgenossen, dass ein Musiker auf seinem Instrument singen müsse, indem er ein lyrisches, kantables Motiv komponiert. Die noch junge Klarinette entwickelt sich dadurch zum Anwalt des "in Liebe zerflossenen Gefühls - so ganz der Ton des empfindsamen Herzens." (Schubart)



KV 622


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