Dienstag, 3. Januar 2012

8. Dezember

Mozart KV 568 Zwölf Menuette

Odyssee 23,  69 - 103

Penelope kann alles noch immer nicht glauben.
Die Schaffnerin erzählt, wie sie dem Bettler die Füße wusch und die Narbe erkannte. Penelope, vor Furcht und Hoffnung zitternd, steigt endlich hinab. Ohne ein Wort zu reden, setzt sie sich Odysseus gegenüber: bald glaubt sie ihn zu erkennen, bald kommt er ihr fremd vor.
Telemach tadelt die Mutter:
"Böse Mutter, wie kannst du so unempfindlich bleiben? Welch anderes Weib, wenn ihr Gatte nach so viel Jammer im zwanzigsten Jahre heimkehrt, würde sich so gebärden! Hast du ein Herzen von Stein?"





Mozart, selbst ein begeisterter Tänzer, schreibt sein ganzes Leben Menuette sowie Deutsche, Ländlerische und Kontretänze für den Ballsaal. Mit seiner Ernennung zum "k. k. Kammerkompositeur" 1788 bekommt er die Aufgabe, auch Tanzmusiken für die Wiener Redoutenbälle, die vom Kaiser geförderten Maskenbälle für alle Volksschichten, zu komponieren. In den zwölf Menuetten KV 568 experimentiert Mozart weniger mit der für die Tanzbarkeit unabdingbaren Periodik als in den frühen Salzburger Menuetten, sondern konzentriert sich vielmehr auf satztechnische Finessen und eine originelle Instrumentation. 


KV 568
























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